Antibes, weit weniger berühmt als die mondänen Schwestern Cannes und Nizza, hat neben touristischen Attraktionen vor allem das authentische „savoir vivre” Südfrankreichs zu bieten. Bei einem Bummel durch die verwinkelte Altstadt spürt man das geschichtsträchtige Flair dieser, als „Antipolis” bereits im 4. vorchristlichen Jahrhundert von den Griechen gegründeten Stadt.
Im Mittelalter herrschten die berühmt-berüchtigten Grimaldis über Antibes. Im alten Grimaldi-Schloss ist heute das bekannte Picasso-Museum zu finden, das auf jeden Fall einen Besuch wert ist. Spaziert man weiter entlang der gut erhaltenen Stadtmauer, so gelangt man unweigerlich zum Marché provençal. In der sehenswerten eisernen Markthalle aus dem Jugendstil schlägt das ursprüngliche Herz von Antibes. Für dieses quirlige Treiben, das in seiner üppigen Farbenpracht an ein Gemälde von Gauguin erinnert, sollten Sie sich unbedingt genügend Zeit nehmen.
Inzwischen von mehr Touristen besucht als die malerische Altstadt wird der größte Yachthafender Côte d’Azur, Port Vauban. An den „quaies de millionaires” können Yachten bis zu 165 Metern Länge festmachen und unermesslicher Reichtum wird hier ganz alltäglich zur Schau gestellt. Selbst Schiffe mit privatem Helikopter und Ferrari an Bord lagen hier schon vor Anker.
Und wenn Sie sich vom vielen Bummeln und Schauen erholen möchten, legen Sie eine gemütliche Pause am herrlichen Sandstrand ein. Der Blick von hier auf die Altstadt und auf das Fort Carré hin bis zu den oft Schnee bedeckten Seealpen ist gänzlich kostenlos, aber keinesfalls weniger beeindruckend; ebenso wie die märchenhafte Aussicht zum Cap d’Antibes!




